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Die österreichische Tracht

Docht om am Berig do steht a Kapöilln docht triff i mei Diandl zum Herzal stöin

Corinna Urstöger, Schülerin 2aPKA, gab ihren Mitschülerinnen einen Einblick in die Trachttradition des Salzkammerguts. Anfangs ging sie auf das Wort „Tracht“ ein, das aus dem Wort „Tragen“ abgeleitet wurde. Die Tracht existiert bereits seit dem 15. Jahrhundert, wobei das Dirndl zunächst als bäuerliches Arbeitskleid getragen wurde. Der Kleidungsstil des „einfachen Volkes“ begeisterte zunächst Kaiser Maximilian I, deshalb forderte er identische Jagdkleidung für seine Männer. Kaiser Franz Josef, der viele Sommermonate in Bad Ischl verbrachte, kleidete sich dort regelmäßig in Tracht. Damit setzte er in der aristokratischen-bürgerlichen Gesellschaft einen modischen Trend.

Urstöger brachte ihren Klassenkolleginnen die Vielfalt der Tracht näher, indem sie drei Dirndl vorstellte: Das Goiserer Festdirndl, das Ischler Dirndl sowie das Ausseer Dirndl. Darüber hinaus ging sie auf die Tracht der Männer ein und erklärte die Bedeutung des „Goiserer Huat“. Dieses typische Markenzeichen der Männer in Bad Goisern wird mit hochwertigem Gams- oder Hirschbart und wertvollen Anstecknadeln, sogenannten Spädln, verziert.

Ebenso Thema waren die Trachten der Musikkapellen mit hohen Wiedererkennungseffekten. Obendrein erwähnte sie die Goldhaubenvereine, dessen Mitglieder ihre Dirndl und Hauben selbst herstellen. Mag.a Beverley Allen-Stingeder, BEd, Klassenlehrerin von Corinna Urstöger, ist Mitglied des Goldhaubenvereins Puchenau. Sie trug für den Vortrag ein Puchenauer Dirndl, dessen Bedeutung sie den Schülerinnen näherbrachte.

Im Bild: Corinna Urstöger und Beverley Allen-Stingder in Dirndln